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Bilder und Abstand
Spaziergang zum Meer
Augen neugierig in die Ferne gerichtet
Der Nähe gleichwohl nicht entzogen
Sehen
Spüren
Einsaugen
Den Wundern nicht fliehen
Und sein eigen Pochen hinzugedichtet
Spuren auf allen Wegen entdecken
Aufbruch als Genuß am Wege
Erfahren
Lernen
Ordnen
Dem eigenen Leben das Gemäße
Verborgenheiten neu erwecken
Endlose rufende Windgesänge
Freiheit aus weiten Sandstränden
Wolkenfarbspiele in die Pupillen
Salzspuren auf sanfter Haut
Weichgespült vom Meeresrauschen
Ruhigendes Pochen stehender Zeit
Tanzgefühle durch Körper wehen
Rhythmen anderer Zeit
Bilderlockungen
Formenreichtum
Spaßhaftigkeit
Begegnungen als Neugierentfachung
Wie es ist so auch geschehen
Mehr vom Meer
In deine Fluten tauchen, endlose Ströme gleiten fühlen,
Unendlichkeit für geraume Zeit greifbar machen lassen:
Mehr vom Meer, mehr vom Fließen in Unendlichkeiten,
Nicht genug von der Ungebundenheit der Kräfte bekommen.
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